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"Ein Hauptthema der Schriftstellerin Insa Segebade ist die Liebe. Sie zieht sich immer wieder durch ihr Werk. Keine Frage, die Liebe gehört zu den Dingen, die den Menschen zum Menschen machen, ist aber dennoch ein Thema, das schwierig umzusetzen ist, sehr schnell in Literatur und Film 'misshandelt' werden kann. Allzu oft sucht man nur Wunsch- und Klischeedenken des Publikums zu befriedigen. Nicht so Insa. Sie lässt zwar Raum für Gefühl und Romantik, verfällt jedoch nicht in Kitsch. Ihren Protagonisten sind Wünsche und Sehnsüchte eigen, die auch die eine Leserin oder der andere Leser kennen mögen."

Eva Magin-Pelich M.A., episteme Kulturdienstleistungen







erschienen 2010 im IL-Verlag Basel

Die erfolgreiche Schriftstellerin Marie lebt in einem abgeschiedenen Dorf in Ostfriesland. Sie scheut reale Begegnungen und Beziehungen und geht stattdessen völlig in ihren Büchern auf. Während einer Buchmesse lernt sie jedoch Chulain Sayers kennen, einen Boxer mit irischen Wurzeln, der dort seine Biografie vorstellt. Es überrascht sie, dass er nicht ihren klischeehaften Vorstellungen entspricht, kein ungebildeter Schläger, sondern ein feinsinniger Mensch ist, der ebenso wie sie selbst Literatur studiert hat.

Marie ist fasziniert von Chulain, den offenbar ein Geheimis umgibt. Sie verliebt sich und gerät immer mehr in seinen Bann, so dass ihr bisheriges Leben, Denken und Handeln komplett auf den Kopf gestellt wird, sie die gewohnte Kontrolle verliert und nicht mehr schreiben kann. Trotzdem genießt sie das neue Leben mit Chulain in vollen Zügen.

Chulains Manager Sammy kommt diese Beziehung dagegen sehr ungelegen. Er fürchtet, dass sein Schützling sich fortan weniger ums Boxen kümmert und ihm entgleitet. Daher setzt er alles daran, die Liebe zwischen Chulain und Marie zu zerstören. Wird es ihm gelingen?



Insa Segebade erzählt locker und kurzweilig, mit tiefsinnigen Dialogen (auch mit kritischen Gedanken, was den Box-Sport betrifft), mit interessanten Nebenschauplätzen, großer Naturverbundenheit und viel, aber niemals kitschigem Gefühl. Bis zum überraschenden Schluss kann man sich kaum von der Geschichte lösen. Fazit: Unbedingt lesen!

Michael Tetenborg


Ein Boxring, das ist für eine Literaturveranstaltung ein außergewöhnlicher Ort. Zwischen den Seilen las dort am Freitag Insa Segebade aus ihrem neuen Roman "Das Geheimnis des Boxers". ... Mit dem Faustkampf hatte die Schriftstellerin bisher nichts zu tun gehabt. Doch die Berichterstattung über die großen Kämpfen in jüngster Zeit machten sie neugierig: "Boxer, was sind das eigentlich für Typen?" Übers Boxen und die Boxer gebe es viele Klischees, wie das vom Schläger, findet Segebade. Auch die Branche selber und die Medien pflegen das Image vom harten Kerl, der Kampfmaschine. Selbst ein akademisch gebildeter Boxer wie Vitali Klitschko bekommt den Namen "Dr. Eisenfaust" verpasst, eine Bezeichnung, die zugegeben populär ist - und so treffend wie eine Gerade des Boxers. Die Klitschkos sind außerhalb des Rings ein humorvolles Brüderpaar, obendrein gebildet; Wladimir hat sogar Philosophie studiert. Wer dieses Bild vor Augen hat, für den ist die Vorstellung gar nicht so befremdend, dass ein Boxer ein feinsinniger Mensch sein kann, der Bücher liest, selber schreibt und Literaturwissenschaft studiert. Genau das tut in Segebades Roman der Boxer Chulain Sayers. ... Nach einer Stunde Lesung wurde noch eine Stunde lang diskutiert, Fachfragen wurden von den Boxern beantwortet. Kampflos konnte Dr. Insa Segebade aus dem Ring steigen - und mit Applaus.

Philipp Koenen, Ostfriesen-Zeitung



Frau Segebade, eine der beiden Hauptpersonen in Ihrem neuen Roman ist ein Boxer. Ist die Kombination von Literatur und Boxen nicht eine ungewöhnliche?

Auf den ersten Blick, vielleicht. Aber schaut man sich in der Literaturgeschichte um, ist diese Kombination alles andere als ungewöhnlich. Es gibt rund 150 Romane und Erzählungen, die um das Boxen kreisen. Bekannte Werke, die sich mit dem Boxen beschäftigen, stammen unter anderem von george Bernhard Shaw oder Jack London. Norman Mailer, Georges Simenon, Wolfgang Hilbig und natürlich Ernest Hemingway haben sogar selber geboxt.

Wie steht es mit Ihnen? Steigen Sie in Ihrer Freizeit auch in den Ring?

Nein, ich boxe nicht. "Das Geheimnis des Boxers" ist auch kein Fachbuch übers Boxen. Es wird aus der Sicht der zweiten Hauptperson geschrieben, aus der Sicht der Schriftstellerin Marie. Sie lernt den irischen Boxweltmeister Chulain Sayers auf einer Buchmesse kennen - also an einem Ort, an dem Marie keinen Boxer vermuten würde. Von Boxern, wenn sie zuvor überhaupt einen Gedanken an sie verschwendet hat, hat sie nur sehr vage und äußerst klischeehafte Vorstellungen. das ändert sich, als sie Chulain kennen und lieben lernt.

Wie kam es, dass Sie sich mit dem Thema "Boxen" beschäftigt haben? Haben Sie auch einen Boxer kennen und ...?

Lacht.

Nein, bei mir war das anders. Ich bin ja nicht nur Schriftstellerin, sondern auch Wissenschaftlerin. Als solche beschäftige ich mich schwerpunktmäßig mit dem Starwesen. Vor drei Jahren habe ich ein Forschungsprojekt geplant, in dem ich das Image von Profiboxern untersuchen wollte. Ich habe mich mit dem Management verschiedener Profiboxer in Verbindung gesetzt, es kam zu Treffen sowie interessanten, lehrreichen und äußerst aufschlussreichen Gesprächen. Nur - wissenschaftlich verwerten ließen sich diese Gespräche nicht. Entweder rückten meine Gesprächspartner nicht so richtig mit der Sprache heraus oder sie sagten klar, dass sie das Ganze nicht veröffentlicht sehen wollten. Eigentlich auch logisch, muss ich zugeben. Wer will schon sein Auftreten in der Öffentlichkeit als Image, als Inszenierung verstanden wissen? Die Menschen sollen ja glauben, was sie sehen. Sie sollen glauben, dass das echt und natürlich ist - und kein clever ausgeklügeltes Produkt eines Werbe- und Marketingexperten.

Aber das Thema hatte sie gepackt.

Genau, und die Literatur bot mir eine hervorragende Möglichkeit, doch noch über "meine" Boxer schreiben zu können. Ich baute mir meinen Boxer aus realen und fiktionalen Elementen zusammen. Ich recherchierte, mischte, verfremdete - und plötzlich war er geboren: Chulain Sayers.

Das Interview führte die Schweizer Journalistin Rahel Huber (Das Interview in seiner ganzen Länge steht unter "Extras") 





erschienen 2006 als Hardcover, 2007 als Taschenbuch im Gipfelbuch-Verlag

Von seiner Familie enttäuscht und ohne Zukunftsperspektive, tritt Enno im Jahr 1409 ins Kloster der Zisterzienser in Ihlow ein, wo er sich einen großen Namen als Heiler macht. Der Mönch aus Verlegenheit übertritt alle Gebote. Anstatt an Gott zu glauben, vertraut er allein seinen eigenen Fähigkeiten. Erst als er Tetta, der Schwester des Häuptlings Ocko II. tom Brok, begegnet, beginnt Enno zu begreifen, worin der Sinn seines Daseins liegt. Der Heiler ist ein Roman über die Liebe, aber auch über die Dummheit eines Mannes, sie zu spät zu erkennen.


In seiner verschlagenen Naivität ist Enno ein erfrischend ehrlicher Führer durch eine aus historischen Fragmenten gebaute Welt. Von Ehrgeiz und Eitelkeit getrieben, schreckt er vor keiner Niedrigkeit zurück und hält damit dem heutigen Leser einen mittelalterlich gerahmten Spiegel vor, in dem sich die Zeitlosigkeit menschlicher Schwächen nur allzu deutlich zeigt, bis ihm die Liebe das Herz auftut und den selbstsüchtigen Saulus in einen menschenfreundlichen Paulus verwandelt. "Der Heiler" gibt einen willkommenen Einblick in die friesländische Geschichte, zeugt von einer Vertrautheit, um nicht zu sagen Liebe, für die Gegend, in der er spielt, und unterhält den Leser mit einer erfindungs- und abwechslungsreichen Handlung.

Gabrielle Alioth, Schriftstellerin


Insa Segebade hat für ihren dritten Roman hervorragend auf der historischen Ebene recherchiert und bringt uns durch das friesische Lokalkolorit ihre Heimat näher, in der weit mehr passierte als nur der Kampf Störtebekers gegen die "hanseatischen Pfeffersäcke". 

Bianca Wenzel, Literaturreport


Der Heiler ist ein schöner historischer Roman mit viel friesischem Lokalkolorit, der sehr gut recherchiert ist. Im Buch merkt man Insa Segebade ihre große Tierliebe sowie ihre noch größere Liebe zu Friesland an, was den Roman sehr authentisch macht. Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist schön geschrieben.

Büchereule


Von der ersten bis zur letzten Seite versteht es die Autorin, den Leser zu fesseln. Nicht nur ist das Thema reizvoll - historische Romane, insbesondere solche, die am Nimbus der Kirche kratzen, haben eine große Fangemeinde -, auch das Ambiente ist ungewöhnlich und fasziniert außer Personen aus der Region, die Lokalkolorit zu schätzen wissen, auch ein geschichtlich interessiertes Publikum, das sich mit Kulturen und Zeitalter zu befassen wünscht, die weniger ausgelutscht sind als die Ära von König Artus oder das Ägypten unter Ramses. Insa Segebades Stil ist angenehm und flüssig, was es einem erleichtert, in die Handlung einzutauchen, die bekannte Klischees vermeidet. Der Protagonist ist kein überlegener, von Fehlern freier Held - im Gegenteil: Er wird als lasterhafter, von sich überzeugter und selbstsüchtiger Mensch geschildert, der durch Dummheit seine eigenen hochtrabenden Pläne zerstört, danach keinen Sinn mehr in den Dingen sieht, die er anstrebte, und erst später ein viel bescheideneres Glück findet.

Rattus Libri


Das neue Werk der Rheiderländer Autorin Insa Segebade bietet kurzweilige Lektüre mit gut recherchiertem, heimatgeschichtlichem Hintergrund. ... Freunde von historischen Werken, die fundierten Geschichtsunterricht im Gewand eines Liebes- und Entwicklungsromans schätzen, werden mit 'Der Heiler' sicher auf ihre Kosten kommen.

Kai-Uwe Hanken, Rheiderland-Zeitung


Mit dem historischen Roman 'Der Heiler' hat die junge Leeraner Autorin Insa Segebade den ersten echten Ihlow-Roman vorgelegt.

Ralf Klöker, Ostfriesische Nachrichten


In die spannend geschriebene Geschichte von Enno-Sebastian hat die Autorin viele historisch-reale Zutaten gemischt: ihre heimatliche ostfriesische Landschaft mit Häuptlingen, Störtebeker und seinen Piraten, die Geschichte des 1529 zerstörten Zisterzienserklosters Ihlow, den Konflikt zwischen christlichem Glauben und heidnisch-abergläubischen Praktiken.

Maria Luft, Pax et Gaudium + Die Tagespost aus Würzburg


Ein atmosphärisch stimmiger und gelungener Roman auch für Nichtfriesen!

Patricia Schneider, Buchhändlerin


Insa Segebade ist nicht nur eine ausgezeichnete Journalistin, sie setzt ihre Sprache auch in ihrem Roman "Der Heiler" gekonnt unterhaltend ein.

Hartmut T. Reliwette, Maler und Bildhauer





erschienen 2003 im AusLese Bücher-Verlag, 2004 im Gipfelbuch-Verlag

Als Primaballerina des New York City Ballets hat Jennifer die oberste Stufe der Karriereleiter erklommen. Im Privatleben jedoch fehlt ihr das Selbstbewusstsein, das sie auf der Bühne ausstrahlt. Sie ist mit dem amerikanischen Rockstar Bryan Rogers verheiratet, glaubt aber, mit der geschiedenen Frau ihres Mannes nicht konkurrieren zu können. Doch Bryan kann seine Frau davon abhalten, sich in die romantische und berechenbare Welt ihrer klassischen Ballette zu flüchten - bis er bei einem Unfall in den Bergen von Kathmandu ums Leben kommt.

Einige Jahre nach Bryans Tod tritt ein weiterer Mann in Jennifers Leben: der russische Balletttänzer Nikolaj Iwanowich. Zuerst nur auf der Bühne ein Paar, gesteht Nikolaj seiner Tanzpartnerin, dass er sie liebt. Jennifer weist ihn zurück. Aber es steckt mehr dahinter als nur die Angst vor einem weiteren Verlust, dass Jennifer sich auf keine neue Beziehung einlassen will. Immerhin bewirken Nikolajs Liebesgeständnis und die Artikel des Klatschreporters Richard Thorn, dass Jennifer sich allmählich an ihre Vergangenheit - vor allem an die Umstände von Bryans Tod - erinnert, die sie bis dahin erfolgreich verdrängt hat. Und dabei kommen einige überraschende Dinge ans Licht.




2007 erschien die Neuauflage von Verstummt als Zweiteiler unter dem Titel     



Sie braucht alle Seiten, braucht jeden Satz und jedes Wort, diese unglaubliche Insa Segebade! Hinter jeder Biegung im Text taucht eine neue Wendung auf. Gerade denkt man, die Geschichte sei zu Ende - schon erfindet die Autorin alles neu. Es geht um Liebe, große Liebe, um Ballett und um Revolution, um Amerika und um Russland. Vor allem aber um die Entwicklung einer Frau, die leider nur auf den Buchsiten lebt. Denn ich hätte Jennifer gerne kennengelernt. Selten hat mich eine Geschichte so berührt. Und selten war ich so traurig, dass sie zu Ende war.

Silke Porath, Schriftstellerin


Die Schriftstellerin Insa Segebade weckt mit ihren Ideen die Fantasie der Leser und führt sie durch originelle und intelligente Handlungen.

Ansgar Fabri, Suite101


I enjoyed the book very much. I especially liked how well you portrayed the main characters and also showed how shallow and fleeting the fame of a rock star can be.

Marita Bock, Limerick


Insa Segebade offenbarte einen intimen Blick in das Seelenleben der Hauptfigur, ohne dabei in Gefühlsdudelei zu versinken.

Kai-Uwe Hanken, Rheiderland-Zeitung


Man denkt, die Autorin hat mindestens 20 Jahre beim Ballett, und natürlich auch in Paris und NYC gearbeitet. Ich habe die Geschichte verschlungen, ziemlich auf einen Rutsch.

Sabine Peters, Schriftstellerin


Ein faszinierendes Buch, das mit seiner Spannung den Leser bis zu einem Ende voller Überraschungen in seinen Bann zieht! Ein Buch, das ich gar nicht mehr aus der Hand legen mochte.

Octavia Bender, Schriftstellerin








erschienen 2008 im Gipfelbuch-Verlag

für Jungen und Mädchen ab 12 Jahren

Er reitet auf ihrem Pony, ohne sie vorher zu fragen. Er mag keine Katzen und findet ihren Lieblingssänger Robbie Williams albern. Und dass er aus dem 15. Jahrhundert kommt, macht es auch nicht einfacher. Überhaupt wird alles recht kompliziert, als der friesische Häuptlingssohn Ocko II. tom Brok nachts im Garten von Annas Eltern auftaucht. Warum er dort landet, weiß Ocko zunächst selbst nicht. Lastet ein Fluch auf ihm? Und was hat es zu bedeuten, dass die 13jährige Anna so eine verblüffende Ähnlichkeit mit der Frau auf dem Porträt im Emder Landesmuseum hat, das Ingelberch von Oldenburg, Ockos spätere Frau, zeigt? Die Ereignisse überschlagen sich, und schließlich folgt Anna Ocko sogar in seine mittelalterliche Welt.  


Segebade erzählt flüssig, bildreich und versteht es, an den richtigen Stellen Spannung zu erzeugen.

Marc Halupczok, Federwelt


Ostfriesische Geschichte spannend erzählt

Ostfriesland Magazin


Mal schaun, wie lange ich für die knapp 200 Seiten brauche, habe ich mir gedacht. Und nun habe ich es innerhalb von 24 Stunden ausgelesen. Insa Segebade erzählt uns auf spannende Weise etwas über unsere Region, über einen friesischen Häuptlingssohn, wie er damals gelebt hat. Die Klosterkirche Ihlow, die vollkommen zerstört war und jetzt wieder neuerbaut wurde, spielt eine Rolle. Am Rande erscheint auch noch Klaus Störtebeker. Es geht um Liebe, Vertrauen und auch um Tierliebe. Meine Wertung: 10 von 10 Punkten.

Literaturforum


Videos, Actionfilme, Ballerspiele? Es müssen nicht immer bewegte Bilder sein, um junge Leute zu faszinieren. Das zeigte die Jemgumer Autorin Insa Segebade gestern in der Stadtbibliothek Leer. Im Rahmen der bundesweiten Bibliothekswoche "Deutschland liest" stellte sie einer 6. Klasse des Teletta-Groß-Gymnasiums ihr erstes Jugendbuch vor. "Die Rückkehr" erzählt von der gleichermaßen unheimlichen wie auch anrührenden Begegnung der 13-jährigen Anna mit dem gleichaltrigen Häuptlingssohn Ocko II. tom Brok nachts im Garten ihrer Eltern. Dass dieser eigentlich im 15. Jahrhundert lebte, macht das Aufeinandertreffen der beiden jungen Leute so spannend, dass die TGG-Schüler wie gebannt an den Lippen der Autorin hingen.

Wolfgang Malzahn, Ostfriesen-Zeitung


Heimatgeschichte und Jugendbuch in einem Band - an dieses "Experiment" hat sich die Holtgaster Autorin Insa Segebade gewagt. In ihrem neuen Roman "Die Rückkehr" erzählt sie die Geschichte der 13-jährigen Anna, die mit ihren Eltern in dem Rheiderländer Fantasie-Dorf Pritzum lebt und eines Tages im Garten eine seltsame Begegnung mit einem noch seltsameren Jungen hat: Ocko mag so gar nicht in ihre Welt passen. Er hasst Katzen, kennt Robbie Williams nicht und hat auch ansonsten recht verstaubte Ansichten. Als er dem Mädchen dann noch offenbart, dass er ein Häuptlingssohn aus dem edlen Geschlecht der tom Broks ist und aus dem 15. Jahrhundert kommt, zweifelt Anna völlig an ihrem Verstand. Ist Ocko ein Geist? Ein Verrückter? Oder etwa nur ein Schwindler? Der Schleier des Geheimnisses wird erst gelüftet, als Anna und Ocko gemeinsam auf die Reise gehen - auf eine Reise in die Vergangenheit des Jungen. Diese Zeitreise wird von Autorin Insa Segebade mit jeder Menge Infos über die ostfriesische Geschichte in der "Dämmerung" der Häuptlingszeit gespickt.

Kai-Uwe Hanken, Rheiderland-Zeitung


Ein sehr kurzweiliges Buch für Kinder ab 12 Jahren.

Büchertreff





erschienen 2011 im Verlag Kinder an der Küste, Stade

Damals stand hier dieses, dort jenes. Dieser soll einst ein mächtiger Herrscher gewesen sein, jener beherrschte sein Handwerk weniger gut. Die Lesepiraten Frauke und Focko finden es schade, dass sie nicht selbst sehen und erleben können, wie die Stadt Leer in den vergangenen Jahrhunderten ausgesehen hat. Aber dann entdecken sie im Büro von Fraukes Vater einen alten Schlüssel, mit dem sich das Tor zur Vergangenheit aufschließen lässt. Und schon sind Frauke und Focko mitten drin im 15. Jahrhundert. Sie lernen beispielsweise Focko Ukena und Häuptling Ocko II. tom Brok kennen, besuchen die Fockenburg und die Festung in Leerort, wobei sie so manches lernen ud erleben.

Mehr zum ersten Band des ersten Leeraner Stadtführers für Kinder auf der Homepage zum Buch www.die-lesepiraten.de  








erschienen 2009 im Gipfelbuch-Verlag

Neben ihrem Hauptthema, der Liebe, setzt Insa Segebade sich in dem Erzählband "Der Fährmann" mit dem Thema "Flucht" in all seinen Facetten auseinander. Mal ist der Begriff ganz wörtlich zu nehmen, mal geht es um die Flucht vor der eigenen Persönlichkeit und den eigenen Wünschen. Mal bleibt als Konsequenz nur der Tod, mal ist es der Beginn eines neuen, glücklicheren Lebens.

Einige Erzählungen, wie die Titelgeschichte "Der Fährmann", spielen in Irland. Andere sind die belletristische Aufarbeitung von Insa Segebades Dissertation, in der sie sich mit dem Image von Rockstars beschäftigte.  


Bei Chou Chou hätte ich mir noch weitere 200 Seiten gewünscht, denn vielleicht wäre ja diese Beziehung doch weitergegangen. "You always meet twice". Daniel, Dan und Danny hat mich ziemlich geschockt. Ich hätte Moore sehr gewünscht, dass er seine Sehnsucht nach Liebe und nach einem "normalen" Leben nicht mit demselben bezahlt hätte. Wenn die Hoffnung nicht wäre - ja, kenne ich!!! Eine brillante Situationsanalyse!!! So kurz geschrieben, zeigt sie den schmerzlichen langen Weg auf, den zur vermeintlichen Spitze. Manchmal ist sie zum Greifen nah und manchmal unerreichbar. Und dann immer wieder diese Leere nach einem Gig, die dem adrenalingepuschten Körper unaussprechliche Qualen verursacht. Familienbande - ein Happy End? Auch hier musste ich mich zwingen, mit dem Lesen aufzuhören. Ich hätte auch hier gerne weitere 200 Seiten gehabt! Alles in allem bin ich ab sofort Ihr größter Fan. Mit welchem Scharfblick und mit welchem Engagement Sie doch in die Rockerseelen hineingeschaut haben.

Joachim Lies, Musikmanager







erschienen 2009 im Gipfelbuch-Verlag

"Angst habe ich keine", sagt der Protagonist in Heinz Wolfgang Krapfs gleichnamiger Geschichte. Überzeugend klingen diese Worte bei Tage. Wird es dunkel und ziehen dichte Nebelschwaden auf, werden sie schnell zu einer trotzigen Behauptung. Hängt es von den äußeren Umständen ab, ob wir uns fürchten? Oder von der Kultur, in der ein Mensch aufwächst? Von persönlichen Erlebnissen? Ist Spuk Unwissenheit? Muss Spuk überhaupt ängstigen? Oder kann man ihm mit einem Augenzwinkern begegnen? Fest steht nur eines: Unheimliches und Rätselhaftes fasziniert die Menschen, wird sie immer faszinieren. Entsprechend werden auch Geschichten, die sich darum ranken, nie aus der Mode kommen.





erschienen 2007 im Gipfelbuch-Verlag

Und noch einmal das Kloster der Zisterzienser in Ihlow, das einst in Norddeutschland zu den bedeutendsten Klöstern gehört hat und 1529 als Folge der reformation vollkommen zerstört wurde. 2007 leitete ich einen Schreibkurs, dessen Teilnehmer Kurzgeschichten zu diesem Thema schrieben. 14 dieser Texte finden sich in der Anthologie. Es sind äußerst facettenreiche Erzählungen, die auch die Gegenwart miteinbeziehen. Es sind Geschichten über religiöse Fanatiker und gottesfürchtige Menschen, über Gauner und edle Seelen, über reiche Adlige und arme Dörfler, über Fabelwesen und märchenhafte Gestalten. 





erschienen 2005 im Gipfelbuch-Verlag

Sie werden weggeworfen, wenn sie alt und krank sind, wie man ausgetretene Schuhe wegwirft. man setzt sie aus, weil die Familie verreisen will. Sie werden geschlagen, müssen hungern und dursten, sehen kein Tageslicht, und, und, und. Die Liste der Grausamkeiten, die der Mensch dem Tier antut, ist lang. Unendlich lang. Manche der 21 Geschichten in dieser Anthologie spiegeln das Elend wider, in dem viele Tiere leben müssen. Aber es gibt auch andere Erzählungen. Und die sind in der Mehrzahl. Erzählungen, in denen die Tiere das Sagen haben. Erzählungen, in denen Tiere sich dafür rächen, was man ihnen angetan hat. Und dann gibt es noch Geschichten, in denen es nicht um Leid und Elend und Vergeltung geht, sondern um das harmonische Miteinander von Mensch und Tier. Und das zu erreichen, sollte uns allen das höchste Ziel sein.





Summertime - is the livin' easy?, in: Beziehungsweise Liebe, AusLese Bücher-Verlag, 2002

Weihnachten mit Padraig, in: Wenn ich an Weihnachten denke, Band 1, Verlag J. Sollermann, 2003

Vakuum, in: Reibeisen - Das Kulturmagazin aus Kapfenberg, 2004

Der Weihnachtsbraten, in: Marzitöffkampanelchen, Gipfelbuch-Verlag, 2004

Miriam, in: Wenn ich an Weihnachten denke, Band 2, Verlag J. Sollermann, 2004 ("Claudia und ich sind am Heulen. Was für eine schöne Geschichte." Claudia und Simone Bleeker, Tierschützerinnen)

Ekel, in: Reibeisen - Das Kulturmagazin aus Kapfenberg, 2005

Die Katze, in: Unsere Ems. Ein Lesebuch vom Leben am und im Fluss, Leda-Verlag, 2009





für das Musikprojekt code blue

CDs: Leaving Las Vegas, 1999 + Snailing, 2000

beide erschienen bei mudra medien/DownBeat records, Hamburg








Zwölf Musikerbiografien im Spielfilm und in Printmedien

erschienen 2007 im Tectum-Verlag

Rockstars sind cool. Sie haben ständig Affären. Sie stürzen in Abgründe aus Depression und Drogenrausch. Sie sind Ikonen ihrer Generation, geformt durch Interviews, lancierte Pressefotos und gefilterte Homestorys in Presse, Funk und Fernsehen. Biografische Spielfilme verfestigen die Klischees aus zweiter, dritter oder vierter Hand. An der Realität müssen sie sich kaum messen: Wer kennt Rockstars schließlich privat? Berichte aus dem Showbizz werden selten hinterfragt. Für dieses Buch wurde mit einer neu entwickelten Methode am Beispiel von zwölf Rockstarbiografien von Elvis über Judas Priest bis Eminem untersucht, welches Bild Spielfilme und Magazine von Rockstars zeichnen. Die verwendeten Klischees haben sich mit den Jahren erstaunlich wenig geändert. Vor allem Filme folgen einer typischen Dramaturgie: Die Liebesbeziehungen stehen im Mittelpunkt, der lange, harte Weg bis zum kommerziellen Erfolg wird nur gestreift. So wird aus dem Lebenslauf ein modernes Märchen mit Spannungsbogen, filmgerechtem Höhepunkt und punktgenauer Abblende. Es ist ein Bild, das Jugendliche, aber auch Erwachsene bewusst oder unbewusst in ihrer Sozialisation stark beeinflussen kann. Die Entschlüsselung seiner Symbolik verrät damit viel über das Wesen ganzer Generationen.





herausgegeben 1999 von der Synode ev.-ref. Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland


Das Buch mit seinen präzise geschriebenen, kompakten Texten dient als Visitenkarte der Gesamtkirche.

Gabriele Boschbach, Ostfriesen-Zeitung


Ein lesenswertes Buch mit kurzen, unterhaltsamen Geschichten aus der Heimat, bei denen die Kirche im Mittelpunkt steht.

Hinrich Kuper, Rheiderland-Zeitung 




Eine Zeitreise durch die Geschichte der Sparkasse Leer-Weener, 2002





"Schriftstellerin zu sein ist viel mehr als nur Bücher zu schreiben.", 4/2011, S. 48-51

Krimis aus dem Norden, Die Verlegerin Heike Gerdes, 4/2010, S. 48-51

Die Last der Biografie, 4/2009, S. 42-45

"Aber das Schreiben ließ mich nicht mehr los." Was schreibende Frauen auf sich nehmen, um ihrer Passion nachgehen zu können, 3/2009, S. 20-23

Von der Illusion des freien Schreibens, 4/2008, S. 18-22

Vom Faszinosum zum Manuskript. Hanns-Josef Ortheil und Klaus Siblewski über die Roman-Entstehung, 3/2008, S. 55

Hart arbeitender Flaneur. Der Schriftsteller Jochen Schimmang, 2/2008, S. 52-55

"Schreiben ist Arbeit - aber es gibt keine bessere!", 4/2007, S. 14-18

Der Teufel liegt im Detail. Wie man einen historischen Roman schreibt, 3/2007, S. 16-19

Auf gar keinen Fall pädagogisch sein, 1/2007, S. 48-50

10 Jahre bis zum Durchbruch, 2/2006, S. 42-44

Einmal ist immer das erste Mal, 3/2004, S. 14-15

"Ich bin ganz gerne irdisch", 1/2004, S. 48-51

Geralds ungeschriebener Roman, 2/2003, S. 42-44

Schreiben zwischen Küche und Kindergarten. Die Schriftstellerin Helga Glaesener, 3/2002, S. 12-16

Eigener Herr und eigener Knecht. Der Schriftsteller Klaus Modick, 3/2001, S. 14-17

Durchbruch in Klagenfurt. der Schriftsteller Georg Klein, 2/2000, S. 30-33



 
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